Heute konnten die Kinder und Jugendlichen erstmal ein wenig länger schlafen, da die Kinder durch die gestrige Nachtwanderung erst später ins Bett gekommen sind. Nachdem das Programm gestern noch von den Jugendlichen gestaltet wurde, durften die Kinder heute ihre Programmpunkte im Rahmen von Workshops selbst aussuchen. Am Vormittag standen hier die Gestaltung von Jutebeuteln, das Basteln von Specktsteinen, Badebomben oder Traumfängern oder auch ein Selbstverteidigungs-Workshop zur Auswahl. Während also im Selbstverteidigungs-Workshop über persönliche Grenzen und Erfahrungen mit Selbstverteidigung geredet und dann einige Selbstverteidigungstechniken geübt wurden, konnten andere Kinder Erinnerungsstücke in Form von Specksteinen oder Badebomben basteln. Nach dem Mittagessen folgte dann erstmal die wohlverdiente Mittagsruhe. Auch nachmittags ging es gleich weiter mit den Workshops. Hier wurde die Gestaltung eines Wandbildes am Freisitz, das Bemalen von Schüsseln und ein Workshop zum Thema Sinneserfahrungen angeboten. Auch hier hatten die Kinder sehr viel Spaß, egal ob mit verbundenen Augen oder beim Anmalen der Porzellanschüsseln.

Am Abend wartete dann der von den Kindern und Jugendlichen lang ersehnte Jahrmarktabend. Die Kinder hübschten sich dafür richtig auf und sorgten auch dafür, dass ihre Zimmer auf Hochglanz waren. Die Kinder konnten dann in Geschicklichkeitsspielen wie “Enten angeln”, “Hütchenspiel”, “Spitz pass auf” und “Dosenwerfen” Geldkarten verdienen und diese am Marktstand gegen Kleinigkeiten eintauschen oder sich für die Geldkarten an der Bar Waffeln oder selbstgemixte alkoholfreie Cocktails abholen. Sollten die Geldkarten doch mal leer geworden sein, konnten sich die Kinder an der Bank in einer Runde “Schnick-Schnack-Schnuck” schnell neue Karten holen. Nach dem Jahrmarkt vollbrachten die Jugendlichen noch ihren letzten Akt als “Aushilfs-Betreuer” des gestrigen Tages und brachten die Kinder unter Aufsicht der eigentlichen Betreuenden ins Bett und sorgten auch dafür, dass die Nachtruhe eingehalten wurde. Wir Betreuer*innen sind sehr stolz darauf, wie die Jugendlichen diese sehr spontane Programmidee gestern umgesetzt haben und ihre Projekte angeleitet haben.