Heute waren wir im Krieg mit unserer Programmplanung… Genau deswegen haben wir das Programm für die Jugendlichen und die Kids häufiger umgeworfen, als ein Jugendlichen-Zimmer bei der Zimmerkontrolle als das schlechteste Zimmer gekürt wurde. Im Endeffekt sind aber sehr witzige und kreative Aktivitäten dabei herausgekommen.

Nach dem Frühstück ging es los mit dem Spiel „Auf dem Tisch des Hauses“. Hierbei müssen die Teilnehmenden sowohl Köpfchen als auch Beinarbeit beweisen, wenn sie Gegenstände holen, die auf dem Tisch des Hauses fehlen. Dies konnte von einem Schlüssel über eine leere Flasche bis hin zu einem Kopf alles sein.

Nach der kleinen Sporteinheit am Morgen machten sich die Jugendlichen dann fertig für einen Überraschungsausflug. Dieser ging dann leider doch nicht ins Erlebnisbergwerk Merkers (zum Glück haben wir nochmal angerufen), sondern in die Jumpfabrik nach Künzell. Hier konnten die Fantasie, ein Känguru zu sein vollends ausgelebt werden. Ob man jetzt einen Speedparcour, freie Sprünge oder kooperative Spiele bevorzugt, alles dreht sich auf jeden Fall ums Hüpfen. Die Jugendlichen konnten sich am letzten Tag nochmal richtig austoben.

In der Zeit in der die Jugendlichen tobten, wurden die Kinder sehr kreativ. Nach einer verdienten und bitter nötigen Mittagsruhe, bastelten die Kinder an Kaleidoskopen und Farbgläsern. Hierbei sind erneut wieder extrem schöne Arbeiten entstanden. Aufgrund der Farbgläser konnte auch ein Bild, dass vor drei Jahren entstanden ist, mit den gleichen Kindern erneut geschossen werden.

Nach dem Mittagsprogramm ging es dann nochmal kurz raus fürs Grillen, wobei die Kinder und Jugendlichen natürlich auch draußen nochmal verschiedene Ballspiele spielen konnten. So langsam wurden die Betreuenden dann schon sentimental, denn der Abschlussabend und damit auch das Ende der Freizeit rückte näher. Hier wurde das letzte Experiment aufgeführt, Pudding gegessen und das ordentlichste und das dreckigste Zimmer gekürt. Für das dreckigste Zimmer gab es natürlich wie immer auch einen nassen Lappen, damit mal sauber gemacht wird. Außerdem konnten wir alle uns an einem kleinen Zusammenschnitt von den Highlights der Freizeit erfreuen. Und eine Blindverkostung von Pingui und Billig-Ersatzprodukt durfte auch nicht fehlen.

P.S. Das Originalprodukt hat klar im Geschmack, Textur und Mundgefühl gewonnen.