Los geht’s mit dem dritten Tag der Freizeit und heute sind wir richtig in die Freizeitthemen eingestiegen.

Für die Jugendlichen hieß es beim Frühstück schon Lunchpakete packen, denn es sollte für den Tag zu Camp ErNa auf der Wasserkuppe gehen. Nachdem gestern bereits Teig für Brot vorbereitet wurde, sollte heute der Tag sein, an dem die Jugendlichen die Früchte ihrer Arbeit ernten konnten. Doch zuerst mussten sie den kurzen, aber steilen Weg zur Wasserkuppe beschreiten. Als dieser durch Alle gemeistert wurde, offenbarte sich ein Campingplatz direkt neben dem Flugplatz. Zur Ausstattung gehörten unter anderem ein Steinofen, ein Erdkühlschrank und ein sehr geräumiges Haus.

Nachdem das Gelände erkundet wurde, füllten wir Schlagsahne in Einmachgläser, um unseren Brotbelag herzustellen. Außerdem wurden Kräuter und Knoblauch gehackt und dann hieß es kräftig schütteln, denn Butter muss sich erstmal von der Flüssigkeit absetzen. Ein paar mal Abschütten und viel schütteln später hieß es dann: Voila, unsere selbstgemachte Kräuterbutter ist fertiggestellt. Als das Brot fertiggebacken war, hatten alle Jugendlichen schon kräftigen Hunger und umso besser schmeckte das komplett selbstgemachte Mittagessen. Jeder langte kräftig zu, um sich für den Rückweg zu stärken.

In der Zwischenzeit fingen die Kinder am Vormittag die ersten Bastelprojekte an. Die Ergebnisse können sich richtig sehen lassen. Es wurde Aquarien aus Schuhkartons, Bilder aus Serviettenresten, Klopapierrollen-Quallen und verschiedene Meerestiere aus Papptellern gebastelt. So kamen alle Kinder auch nach manchen anfänglichen Schwierigkeiten in Schwung und ließen ihrer Kreativität mit Pinsel, Schere und Kleber freien Lauf.

Am Nachmittag stand bei den Kindern das Umweltmobil an, dass sich jedes Mal aufs neue großer Beliebtheit erfreut. So wurde dann heute ganz themengetreu die Lütter untersucht. Die Kinder nahmen Wasserproben, bei denen sie dann unter dem Mikroskop die Qualität des Wassers prüfen und die in dem Bach lebenden Tiere (besonders Flusskrebse) entdecken konnten. Ganz nebenbei lernten sie dabei noch einiges über die heimischen Gewässer. Wir freuen uns besonders für Michael über die Nachrichten der geplanten Vergrößerung und Spezialisierung des Umweltmobils.

 

Abends hieß es für die Kinder dann, sich gut mit Snacks auszustatten und die bequemsten Sachen anzuziehen, denn ein Filmeabend stand an. Es wurde „Lyle – Mein Freund das Krokodil“ geschaut. Anschließend sind die Kinder müde ins Bett gefallen und sammeln nun Kraft für den kommenden Tag.

Die Jugendlichen erlebten abends hautnah, warum die Rhön auch ein Sternenpark ist. Beim geführten Sterne schauen erklärte Sabine vom Sternenpark Rhön den Jugendlichen allerhand über verschiedene Sterne und Sternbilder. Alle angesprochenen Sterne konnte man klar am Nachthimmel sehen, sowohl den hellsten als auch den größten Stern, was bei hell erleuchteten Städten nicht möglich wäre.

Wir freuen uns schon darauf, morgen wieder neue spannende Sachen zu erleben!